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  • als Antwort auf: LiDAR- Digitale Terrain Modelle (DTM) Europäischer Länder #16230
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    Ich vermute eher, das liegt an Mapsforge. Einige dieser Höhenlinien sind ja extrem lang und deshalb berechnet mapsforge nochmal einen zweiten Satz stark vereinfachter Höhenlinien für die Darstellung in niedrigen Zoomstufen, damit das System nicht überfordert wird. Möglicherweise stellt Locus die beide dar.

    So scheint es zu sein. Wenn man direkt in der hohen Zoomstufe startet werden die Linien korrekt angezeigt. Wenn man erst reinzoomt kommt es zu verdopplungen.

    Die 10m Linien sehen super aus.

    IMG_20170323_085531

    20m Linie Vergleich
    20m Linie vergleich

    als Antwort auf: LiDAR- Digitale Terrain Modelle (DTM) Europäischer Länder #16213
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    Zum Ausprobieren hab ich mal eine Karte hochgeladen:

    https://1fichier.com/?wpezn7o9lz

    Sie umfasst in etwa das Kl. Walsertal und das Lechquellengebirge in Vorarlberg. Die Höhenlinien haben 10m Abstand und die Datengrundlage sind die freien Höhendaten von Vorarlberg im 5m Raster. Die Interpolation wurde bikubisch mit 1m Auflösung berechnet.

    Ja sehr geil! :-)

    Hab es in Locus mal ausprobiert. Dort erscheinen die Höhenlinien irgendwie doppelt. Einmal interpoiliert und einmal roh. So sieht es zumindest aus.

    Screenshot_20170322-134930

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    Ja interessant.
    Was nehmt ihr denn da eigentlich her, um die Höhenlinien zu berechnen?
    Dieses GDAL Contour?

    http://www.gdal.org/gdal_contour.html
    Create contours from DEM
    gdal_contour -a elev -i 50 input_dem.tif output_contours.shp

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    Hier noch eine finale Gegenüberstellung: Wolfgangs Version: DTM 10m, 5m abgetastet, ungeglättet (10m-Höhenlinen, best mögliche Parameter)

    1.) Verstehe ich das Richtig:
    – Der Unterschied in den sichtbaren Details entsteht einfach in der Nutzung der DTM 10m anstatt der DTM 1″?
    – Bzw. ein geringer Detail-Verlust durch die 3m Glättung?

    2.) Welcher Unterschied im Speicherbedarf für die Höhenlinien wäre denn zu erwarten? (DTM10m <-> DTM 1″, 10m <-> 20m)

    als Antwort auf: LiDAR- Digitale Terrain Modelle (DTM) Europäischer Länder #15789
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    ich hab mal versucht, das Potential der österreichischen 10m Höhendaten auszuloten. da die ja vermutlich von den kommerziell verfügbaren 1m Daten abgeleitet wurden, kann man sie mit gutem Resultat kubisch interpolieren und resampeln. Resampling mit 5m bringt noch was, bei Resampling mit 2m ist der Gewinn nur noch minimal. 2 Beispielbilder habe ich angefügt. Das erste ist aus der “Alps.map”, wie man sie hier herunterladen kann, das zweite hab ich selbst gemacht mit 2m Resampling. Hier ist deutlich sichtbar ein Graben, der sich von links unten nach rechts oben durchs Bild zieht und der im Original nur ansatzweise zu sehen ist.

    @wolfgang16: Sind das 10m Höhenlinien, die du in deinem Beispiel gerendert hast?

    (Wir hatten das Thema 10m Höhenlinien hier ja schon ein paar mal diskutiert. Und dein Beispiel „Graben“ scheint für die 10m Linien wohl Sinn zu machen. Oder meinst du das Resampling mit den 20m Höhenlinien reicht aus um den Graben zu erkennen?)

    als Antwort auf: LiDAR- Digitale Terrain Modelle (DTM) Europäischer Länder #12348
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    Und ich stimme mit Dir überein: 10m Höhenschichtenlinien sind zu viel, die Karten sind ohnehin schon am Limit

    Wie ihr euch denken könnt, bin ich da nicht eurer Meinung. Ich verstehe, dass man den Aufwand und Nutzen abwägen muss.

    Zum Nutzen:
    – Genauigkeit ist vorhanden
    – AV-Karten haben diese Linien
    – Apps sind viel besser geeignet als Papier-Karten um zusätzliche Details in Hohen Zoomstufen anzuzeigen.
    – 20m ist eine Menge, um davon runter zu fallen. Oder 20m Höhe ist sehr viel, so dass ein Weg mit dem Bike nur sehr schwer fahrbar wird. (Weil es z.B. schnell hoch und runter geht.)

    Aufwand:
    – Rechenleistung beim Erstellen
    – Smartphone Rechenleistung für Mapsforge (v.a. bei niedrigen Zoomstufen mit vielen Elementen.)
    – Speicherbedarf. (Die Karten würden vsl. 20-25% größer werden)

    Nach Nutzen – ich steh weniger oft vor einer Klippe und sehe kleine Steigungen besser – und Aufwand, sehe ich in 10m Linien bei Smartphone Outdoor Navis durchaus eine Zukunft. => Displays sind schon mega fein, Rechenleistung nimmt immer weiter zu, Speicher auch…

    – Eine Anzeige der 10m Höhenlinien z.B. erst ab Zoom Stufe 16 würde die Probleme von Sonny bzgl. „zupflastern“ beheben und Mapsforge bzw. das Smartphone in den niedrigen Zoomstufen nicht zusätzlich bzgl. Rechenleistung belasten.
    – Die 10m Linie kann – um der Gewohnheit Willen – auch heller als die 20m Linien sein.
    – 25% mehr Flash-Speicher muss jeder selbst entscheiden. (Die Zukunft bringt hoffentlich billigen Flash und mehr SD-Karten Smartphones.)

    Kann man die Anzeige der 10m-Höhenlinien auf hohe Detailstufen begrenzen? Z.b. ab 16?
    Ich würde das gerne mal Testen… z.B. an einer Alps-Ost oder einer Österreich Karte. ;-)

    @sonny: Für N47° E11° habe ich eigentlich die Daten aus Österreich genommen. Also die N47E011.hgt mit ca. 25MB. (Die Höhenlinie im Wasser sieht auch komisch aus.)

    als Antwort auf: LiDAR- Digitale Terrain Modelle (DTM) Europäischer Länder #12280
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    Gibt es in den neuen OpenAndroMaps Karten denn dann auch 10m Höhenlinien?

    Der Unterschied auf den neuen Karten ist schon der Hammer! Danke an euch auf jeden Fall!!!

    Ein Beispiel eines nervigen Trails, der ständig klein hoch-runter geht, ist in dem Screenshot (Trail entlang Kochelsee). Mit den neuen Karten sieht man da jetzt schon ein paar Höhenlinien-Querungen.

    Mir ist auch aufgefallen, dass die Höhen-Schattierung mit den neuen Daten teilweise mehr Details als die Höhenlinien erahnen lassen.

    Sind 10m Höhenlinien möglich bzw. bringen die bei den neuen Daten etwas?

    Anhänge:
    als Antwort auf: LiDAR- Digitale Terrain Modelle (DTM) Europäischer Länder #12277
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    Gibt es in den neuen OpenAndroMaps Karten denn dann auch 10m Höhenlinien?

    (V.a. beim MTB ist es ja ein riesen Unterschied, ob es eben geradeaus, oder (ganz wenig) bergauf und bergab geht.)

    als Antwort auf: Höhenlinien und Schummerung #3964
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    ASTER

    ASTER GDEM scheint einiges an Rauschen und Fehler zu beinhalten. Und nicht wirklich besser als SRTM zu sein. Hier eine Analyse.. http://www.digital-geography.com/dem-comparison-srtm-3-vs-aster-gdem-v2/

    Frage ist immer noch:
    Beinhaltet das SRTM Material mit einem vertikalen Fehler von <16m mehr Information, als durch Höhenlinien mit einer minimalen Äquidistanz von 20m dargestellt werden?

    (Das Hillshading ist schön und gut. Ersetzt aber keine Höhenlinien. Andere Frage am Rande: Kann ich Höhenlinien mit dem HGT-Dateien-Hillshading-Mechanismus erzeugen lassen? )

    als Antwort auf: Höhenlinien und Schummerung #3946
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    Gibt es diee Schummerungsdaten auch in höherer Auflösung (1 Grad)?

    Wenn ich das richtig verstehe sind die Höhen-Daten vom SRTM Projekt die z.Z. besten frei zugänglichen Daten. (3 Bogensekunden) http://wiki.openstreetmap.org/wiki/DE:SRTM

    Das DLR unterstützt wohl auch noch ein kommerzielles Projekt: http://de.wikipedia.org/wiki/WorldDEM

    als Antwort auf: Höhenlinien und Schummerung #3876
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    1.) Okay. Die Datenmenge muss man für das Einsatzgebiet abwägen.

    2.)

    ausserdem suggeriert eine 10m-Abstufung eine Genauigkeit die in den Daten schlicht nicht vorhanden ist.

    Okay.. wenn ich das Richtig verstehe ist der vertikale Fehler der SRTM Daten <16m.
    Problem bei Höhenlinien ist ja auch noch an welche Stelle die Abhänge fallen. Abhänge verschwinden je nach horizontaler Position in den Linien. Somit ist manchmal mehr Information da, als wir in 20m Linien anzeigen. Mit 10 Meter können wir aber die volle Information ausnutzen. (Rest ist Interpolation ohne Informationsgehalt.)

    Ich sehe auf der OSM Countours Seite wird meist über 10m gesprochen (http://wiki.openstreetmap.org/wiki/Contours)
    Die Diskussion ob 10m oder 20m ist wahrscheinlich schon oft geführt worden?

    A.)
    Ein weiteres Argument für die 10m Linien sind geringe Gegenanstiege. Also Gelände mit Hügeln, die in den 20m Linien gar nicht angezeigt werden. Machnmal recht zeitraubend mit dem Fahrrad.

    als Antwort auf: Höhenlinien und Schummerung #3847
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    Hallo Zusammen,

    gibt es eine Möglichkeit genauere Höhenlinien umzusetzen?
    Also mit einer Äquidistanz von 10m – als bis jetzt mit 20m?

    In niedrigen Zoomstufen ist 20m perfekt. So ist es ja auch in den Kompasskarten.
    In detaillierteren Stufen könnte man durchaus 10m anzeigen.

    Ich hätte halt den Wunsch, kleinere Abhänge besser zu erkennen. (z.B. Interessant beim Biken, um nicht klettern zu müssen.)

    Seht ihr eine Möglichkeit? (Hillshading per hgt Dateien mache ich schon.)

    Grüße
    X.

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